Nr. 1: Calcium fluoratum

Calcium fluoratum ist der Stabilisator unter den Schüßler Salzen. Es begünstigt die Elastizität aller Körpergewebe, bildet Zahnschmelz, Nägel und Knochenhüllen.
Typische Mangelerscheinungen sind eine schlaffe Haltung, Senk- oder Plattfüße, schwache Gelenke und Bänder sowie schlechte Zähne. Weitere Anzeichen sind Würfelfalten und bräunlich-schwärzliche Verfärbungen um die Augen.
Calcium fluoratum wird angewendet bei Karies, eingerissenen Mundwinkeln, rissiger Haut, Narbenwucherung und Cellulitis. Auch eine Behandlung von Bänder- und Venenschwäche sowie von Haut-, Nagel- und Knochenproblemen ist möglich.
Die empfohlene Potenz ist D 12.
Als Salbe hilft Calcium fluoratum bei Analekzemen, Nagelmykosen, Nagelwachstumsstörungen, übermäßiger Hornhautbildung, bei harten Warzen und Narben und gegen Schuppenflechte. Auch eine Anwendung bei Schwangerschaftsstreifen, Krampfadern und Besenreiser-Venen ist möglich.
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Nr. 2: Calcium phosphoricum

Calcium phosphoricum gilt als Knochensalz und unterstützt Wachstums- und Heilungsprozesse der Knochen und Zähne.
Lange Regenerationsphasen nach Erkrankungen, blasse und hochgewachsene Kinder, eine schwache Muskulatur sowie Haltungsschwäche und Kariesneigung sind die typischen Anzeichen bei Mangel.
Anwendung findet Calcium phosphoricum bei Knochenbrüchen, gestörter Knochenbildung und bei Wachstumsschmerzen. Verspätetes Zahnen kann ebenso wie körperliche Schwäche, Muskelkrämpfe, häufiges Nasenbluten und Nervosität (schneller Puls) behandelt werden.
Die empfohlene Potenz ist D 6.
Als Salbe wird Calcium phosphoricum bei Wachstumsschmerzen, Hautjucken im Alter, nicht verhärteten Hautnarben, nach Knochenbrüchen, Wadenkrämpfen und Nackenverspannungen empfohlen.
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Nr. 3: Ferrum phosphoricum

Ferrum phosphoricum ist das Entzündungsmittel des ersten Stadiums. Es wirkt auf das Immunsystem und stärkt die Abwehrkräfte gegen Fieber, Entzündungen und bei Verletzungen.
Nervosität, schnelle Erschöpfung, häufige Erkältungen, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen zeigen Mangel an.
Ferrum phosphoricum wird angewendet bei allen Erkrankungen im ersten Entzündungsstadium, bei Abwehrschwäche, Verletzungen (auch bei Wunden). Es beugt Muskelkater vor und wird bei Störung im Eisenstoffwechsel empfohlen.
Empfohlene Potenz ist D 12.
Als Salbe wird Ferrum phosphoricum bei Wund-, Schürf- und Schnittverletzungen aufgetragen. Es wird ebenfalls bei Quetschungen, Verstauchungen, Sonnenbrand, Verbrennungen ersten Grades, bei entzündlichen Hautausschlägen mit Fieber und bei Sehnenscheidenentzündung im Anfangsstadium angewendet.
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Nr. 4: Kalium chloratum

Kalium chloratum ist das Entzündungsmittel des zweiten Stadiums. Es beeinflusst die Schleimhautfunktion und die Fließfähigkeit des Blutes, ist wichtig für das Herz, die Lunge und für den Magen-Darm-Trakt.
Ein Mangel kann vorliegen bei Neigungen zu Schleimhautentzündungen, bei einer weißlichgrau belegten Zunge und bei weißlichen Absonderungen.
Angewendet wird es bei allen Erkrankungen im zweiten Entzündungsstadium. Auch bei Entzündungen des Bindegewebes, der Gelenke, der Haut, der Schleimhaut, bei Sehnenscheidenentzündung, Bindhautentzündung und bei Aphten im Mund wird Kalium chloratum verwendet.
Die empfohlene Potenz ist D 6.
Als Salbe findet Kalium chloratum Verwendung bei Hühneraugen, Warzen an den Händen, bei Sehnenscheidenentzündung, bei Entzündungen der Gelenke und des Schleimbeutels, bei Verbrennungen und Hautausschlägen nach Impfungen.
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Nr. 5: Kalium phosphoricum

Das Mittel für Nerven und Psyche stellt Kalium phosphoricum dar. Es stärkt die Muskeln, unterstützt die Gehirnfunktion und gilt als Antiseptikum der Biochemie.
Typische Mangelerscheinungen sind eine aschgraue Gesichtsfarbe und eingefallene Schläfen. Auch Erschöpfung, Müdigkeit, Ängstlichkeit und Schreckhaftigkeit deuten auf Mangel hin.
Kalium phosphoricum lindert nervöse Schlafstörungen, leichte Depressionen, Gedächtnisschwäche und Heimweh. Es hilft bei Mundgeruch und erleichtert die Regeneration nach Antibiotikagabe.
Die empfohlene Potenz ist die D 6.
Kalium phosphoricum-Salbe wird angewendet bei Windeldermatitis, wenn die wunde übel riecht, bei Nesselsucht und bei Hautausschlägen mit Bläschen, deren Inhalt übel riecht.
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Nr. 6: Kalium sulfuricum

Kalium sulfuricum als Stoffwechselmittel entgiftet bei Entzündungen dritten Grades, bindet den Sauerstoff in der Zelle und fördert die Verdauung.
Bräunlichgelbe Farbe um das Kinn und um die Augen, häufige Erkältungen, Neigung zu Hautschuppung und häufiges Bedürfnis nach frischer Luft zeigen Mangel an.
Angewendet wird Kalium sulfuricum bei Schleimhautentzündungen mit chronischen Verläufen, Völlegefühl nach dem Essen, als Basismittel bei allen Haut- und Lebererkrankungen sowie bei Muskelkater.
Die empfohlene Potenz ist die D 6.
Als Salbe hilft es als Nasensalbe bei hartnäckigem, chronischen Schnupfen, bei allen chronischen Hauterkrankungen, bei schlecht heilenden Wunden, Hautausschlägen und bei Neurodermitis.
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Nr. 7: Magnesium phosphoricum

Als Krampf- und Schmerzmittel dämpft es die Aktivität von Nerven und Muskeln und wirkt spannungslösend.
Starke, münzgroße Rötungen auf den Wangen und Verlegenheitsröte sowie Unruhe, Hektik, häufige Krämpfe und Muskelverspannungen sind die Mangelindikatoren.
Bei Kopfschmerzen, Muskelkrämpfen und Muskelzuckungen , bei Menstruationskrämpfen, bei nächtlichem Krampfhusten ohne Auswurf und nervlicher Unruhe schafft Magnesium phosphoricum Abhilfe.
Die empfohlene Potenz ist die D 6.
Als Salbe lindert Magnesium sulfuricum Hautjucken, Nervenentzündungen, Muskelverspannungen. Zur Bauchmassage ist es bei Bauchkrämpfen geeignet.
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Nr. 8: Natrium chloratum

Natrium chloratum reguliert den Wasserhaushalt, die Körpertemperatur und den Schleimhautschutz.
Gelatineglanz der Haut und zu große Poren, trockene Haut, vermehrter Speichel- oder Tränenfluss sowie zu viel oder zu wenig Durst, kalte Hände und Füße sind die typischen Mangelmerkmale.
Es wird angewendet bei Erkrankungen mit wässrigen Ausscheidungen, Schwellungen durch Wassereinlagerungen und bei Hautausschlag mit wässrigen Bläschen.
Die empfohlene Potenz ist die D 6.
Die Anwendung als Salbe ist ratsam bei Lippenherpes, Hautblasen mit wasserhellem Inhalt, bei Windeldermatitis als Nasensalbe bei trockener Nase, bei Insektenstichen und bei trockener Haut.
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Nr. 9: Natrium phosphoricum

Natrium phosphoricum reguliert den Säure- und Fetthaushalt im Körper.
Typische Mangelerscheinungen sind Pickel, verstopfte Talgdrüsen und fettiges Haar. Ebenfalls auf Mangel deutet Heißhunger, Mattigkeit, Müdigkeit und die Neigung zu Verdauungsbeschwerden hin.
Verwendung findet Natrium phosphoricum bei Blähungskoliken (bei Kindern), bei Verdauungsstörungen nach Fettgenuss bei Gichtbeschwerden, Muskelkater und bei Gesichtsakne.
Die empfohlene Potenz ist D6.
Als Salbe hilft Natrium phosphoricum bei Gesichtsakne, entzündeten Pusteln, bei Bläschen mit honiggelbem Inhalt, ei Milchschorf und bei Gicht.
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Nr. 10: Natrium sulfuricum

Eine entschlackende und entgiftende Wirkung wird Natrium sulfuricum nachgesagt. Es reguliert die Wasserausscheidung und unterstützt die Leber.
Grünlichgelbe Verfärbung der Gesichtshaut, Blähbauch und die Neigung zu Verdauungsbeschwerden zeigen einen Mangel an.
Die Anwendung umfasst Verstopfung, Durchfall, geschwollene Füße und Hände und Tränensäcke. Auch eine Anwendung bei Bettnässen und Erkrankungen der Ausscheidungsorgane ist möglich.
Die empfohlene Potenz ist die D 6.
Als Salbe hilft es bei leichten Erfrierungen, geschwollenen Beinen, Ödemen, Krampfadern, bei Hautausschlägen mit eitrigen Blässchen sowie bei Blähungen und Verdauungsstörungen zur Bauchmassage.
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Nr. 11: Silicea

Silicea ist ein Aufbau- und Festigungsmittel für Haare, Nägel und Haut.
Bei glanzlosem Haar und brüchigen Nägeln ist ein Mangel festzustellen, welcher auch durch häufiges Schwitzen und durch stinkenden Schweiß sowie durch die Neigung zu Eiterung und Blutergüssen und durch ein schwaches Bindegewebe angezeigt wird.
Hauteiterung, Blutergüsse, Haarausfall und Nagelwachstumsstörungen, Bindegewebs- und Bänderschwäche können mit Silicea behandelt werden, welches auch die Knochenbildung unterstützt.
Die empfohlene Potenz ist die D 12.
Siliceasalbe ist anwendbar bei Hautalterung mit Faltenbildung, bei Krankheiten der Nägel, bei Eiterungen und schlecht heilender Haut sowie bei Gichtbeschwerden.
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Nr.12 Calcium sulfuricum

Als Entzündungs- und Eitermittel fördert Calcium sulfuricum den Abbau von Stoffen, unterstützt das Zellwachstum und bildet Binde- und Stützgewebe.
Typische Mangelerscheinungen sind die alabasterweiße Verfärbung der Gesichtshaut und die Neigung zu wiederholten oder chronischen Eiterungen und Entzündungen.
Calcium sulfuricum unterstützt die Behandlung chronischer Haut- und Schleimhauteiterungen (z. B. Angina, Sinusitis), Rheuma, Gicht, die Behandlung von Blasen- und Nierenentzündungen und wird angewendet bei eitrigen Abszessen und bei der Störung des Kinderwachstums.
Die empfohlene Potenz ist die D 6.
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